"sagen wir es einfach mal so: Die Kirchen haben kein copyright auf Seelsorge"

Daniel Kallen - freier & kirchen-unabhängiger Seelsorger und Theologe 

Wie geht es Ihnen?
Seelsorge - konfessionsfrei

Vielleicht wünschen Sie sich einfach mal einen Menschen, der Ihnen zuhört? Offen, Freundschaftlich, Neugierig auf das ,was sie zu erzählen haben. Jemand, der wirklich zuhört und nicht nach dem zweiten Satz bereits wieder von sich und seinen Themen redet oder noch schlimmer von "Gott". Oder vielleicht möchten Sie ein wenig Abstand vom Alltag mit all seinen Pflichten und Aufgaben?

Bleiben Sie mit Ihren Themen und Lasten nicht allein. Wenn der Schuh drückt oder irgendetwas Ihr Leben belastet, bin ich als erfahrener Seelsorger gerne für Sie da. Und ich kann zuhören. Denn wer wirklich zuhört, hört Sie sogar, wenn Sie schweigen...

Meine Erfahrung: Gemeinsames Nachdenken ist oft hilfreicher als einsames Grübeln.

Gewiss, "helfen" - im konkreten Sinn - kann auch ich oft nicht, aber manchmal tut es schon gut, einfach über eine Sache zu reden, sie zu benennen, auszusprechen und dabei auf Verständnis zu stossen.


Ich bin für Sie da!

Daniel Kallen - der FReie und unabhängige  Seelsorger

Ich kann Sie nicht von Ihrem Schmerz befreien,
Ihre Ängste nicht tragen.

Ich kann Ihnen die Last der Vergangenheit nicht nehmen,
die Trauer nicht aus Ihrem Herzen verbannen
und vielleicht finde ich auch keine Antworten auf Ihre Fragen.
 
Doch ich gehe oder stehe für einen Moment an Ihrer Seite.

Solange Sie es wünschen und solange es Ihnen gut tut.
Ich reiche Ihnen meine Hand, einfach so,
damit Schmerz und Angst Sie nicht überwältigen.

Und wenn Sie mögen, höre ich Ihnen zu, mit Achtung und Respekt.
Ich schenke Ihnen meine Aufmerksamkeit und das Versprechen, dass ich Ihr "Wegbegleiter" bin
und Freundschaft das Band ist, das uns verbindet.


Termine nach Vereinbarung

Meine Adresse: Lerchenweg 10, 2575 Gerolfingen


konfessionsfreie seelsorge

"Es ist an der der Zeit, Altes loszulassen und neues Wege zu wagen - auch in der Seelsorge."

Daniel Kallen, freier und kirchen-unabhängiger Seelsorger



SEELSORGE - neu definiert

Was verstehe ich unter "Freier Seelsorge?" 


Freie Seelsorge ist frei! Frei von kirchlichen Dogmen und theologischen Scheuklappen. 

Das heisst: Sie ist weder an Konfession noch an Glaubenszugehörigkeiten, amtliche Bestimmungen oder an ein „Das hat man schon immer so gemacht" gebunden.  

‹Seelsorge› galt lange Zeit als das ‹Kerngeschäft› der Kirche. Aber viele Menschen haben sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr von den Kirchen und ihren antiquierten Welt- und Glaubensvorstellungen distanziert. 

Als freier Theologe halte ich das Menschenbild der Kirchen ("Der Mensch ist ein Sünder vor Gott") nicht mehr nur als hoffnungslos veraltet und verstaubt, sondern schlicht als unbrauchbar. 

Darum plädiere ich für eine neue Form der Seelsorge. Sie muss frei und kirchen-unabhängig sein. 

Freie Seelsorge (‹Spiritual Care›) basiert auf einem Menschenbild, das von Individualität, Selbstbestimmung und Freiheit geprägt ist – auch in Glaubensfragen. 

Im Gegensatz zur kirchlichen Seelsorge ist ‹Freie Seelsorge› – konfessionell und theologisch-unabhängig. Sie muss einzig und allein dem Menschen dienen. 

Deutung und Auslegung der Existenz

"Deutung und Auslegung der Existenz, das wäre auch die zentrale Herausforderung einer Seelsorge... So verstandene Seelsorge fragt nach dem, was Menschen im Leben und im Sterben trägt, was sie ermutigt, ihnen Sinn und Inhalt gibt, kurz: alles, was ihrer Seele jetzt guttut. Diese Form von Seelsorge, wäre darum eine freie, wertschätzende, empathische, interessierte und aufrichtige Begegnung..."


aus meinem neuen Buch: Jeder Mensch stirbt nur einmal, Verlag Zytglogge 2022


Es ist Zeit für eine neue Form Seelsorge


Jahrhundertelang «kümmerten» sich Geistliche – also Vertreter der Kirche  - um das «Seelenheil» ihrer Gläubigen.

Bis heute ist darum die «Seelsorge» der Kirchen immer mit einem Machtverhältnis und einem «Oben» und «Unten» verbunden. Der Pfarrer oder die Pfarrerin ist oben und der Mensch, dem die «Seelen Sorge» gilt, ist unten.

Dieses problematische Grundverständnis von «Seelsorge» wird in den Kirchen bis heute verschwiegen oder unbewusst und leider auch meist unreflektiert vorausgesetzt.

Selbstverständlich lehnen die meisten «Seelsorger» heute diese Auslegung ab, aber sie schwingt eben trotzdem mit – in jeder Form von Seelsorge.

«Seelsorge» bis heute immer kirchliche Seelsorge, d.h. sie ist kirchenabhängig und «kirchenlastig». Grundlage und Basis der kirchlichen Seelsorge ist immer ein Menschenbild, das auf einem biblischen Verständnis beruht. Demnach ist jeder Mensch auf «Erlösung» und «Gnade» angewiesen.

Für die Kirche gilt seit Jahrhunderten: Der Mensch ist sündig. Er ist schlecht. Er ist auf Erlösung und Gnade angewiesen. Darum auch das Wort «Seelsorge». Der Priester oder die Pfarrerin betreibt Seelsorge, weil sie um die Seele des Menschen besorgt ist und weil sie sich um die «Seele» des Menschen «sorgt». Der Mensch wird als von Gott geliebtes Geschöpf gesehen, das in Beziehung zu Gott steht im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus. Der Mensch bekommt daher seine unverlierbare Würde immer nur in diesem – letztlich kirchlich-religiösen Kontext.

Von diesem traditionell kirchlichen und für mich zutiefst problematischen «Seelsorge»-Begriff distanziere ich mich ausdrücklich. Wir brauchen daher unbedingt ein neues Verständnis von «Seelsorge» als freie, wertschätzende, empathische, interessierte und aufrichtige Begegnung von Mensch zu Mensch.